Vita

Julia Bachmann
Lyrischer Koloratursopran 

 

"Durchweg glänzt Bachmann mit ihre außerordentlichen Ausdrucksspektrum, stimmlich wie schauspielerisch. Angesichts des Timbres ihrer Sopranstimme möchte man auf die Knie fallen. Sie strahlt mit lebhaftem Esprit, Jugendlichkeit und Poesie, dabei stets Charakterstärke und Zerbrechlichkeit meisterhaft stimmvirtuos nuancierend." (Lapaix, Miro, London)
Dieses Presse-Echo beschreibt Julia Bachmanns Rollendebüt als Violetta Valéry im Mai 2018 in London (HGO). 

 

Nachdem die Sopranistin Julia Bachmann 2017 die Partie der ‘Gretel’ (Humperdinck) am Staatstheater Cottbus gesungen hatte, sowie kurzfristig die Partie der „Anna“ in der zeitgenössischen Oper „Biedermann und die Brandstifter“ (Voseček) am Stadttheater Bremerhaven übernommen hatte, singt die derzeit die Partie der "Berta" in "Il Barbiere di Siviglia" (Rossini) am Theater Kiel. Im Herbst 2017 war sie als ‚Micaëla’ in der Oper ‚Carmen’ in München (Opera Incognita) zu erleben und „sang sich in die Herzen der Zuschauer“ (Münchener Abendzeitung). 

Die lyrische Koloratursopranistin mit warmer Stimme und sicherer Höhe debütierte kürzlich als Königin der Nacht (Zauberflöte, Theater Wolfsburg), Konstanze (Entführung aus dem Serail, Oberhausen Open Air) und Elettra (Idomeneo) in Köln (Opernwerkstatt a. R.). Im Frühjahr 2018 war sie als Rosalinde (Die Fledermaus) in Hannover (Operam.) zu hören. Großen Einfluss auf die künstlerische Entwicklung der jungen Sängerin hat seit 2016 die Zusammenarbeit mit der Gesangspädagogin Prof. Heidrun Franz-Vetter, Berlin. 

Bei den Eutiner Festspielen 2016 wurde die Sopranistin für ihre Darbietung in Carmen sowie in „Der Freischütz“ gefeiert- „Voluminös, kraftvoll und mit Hingabe trotzt Julia Bachmann dem prasselnden Regen mit Inbrunst und Standhaftigkeit“(NDR-Kultur). Im Sommer 2015 hat sie als Hauptpreisträgerin des „Internationalen Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg“ die Titelrolle in der zur Uraufführung gekommenen Oper „Adriana“ (Floros) mit einem Libretto von Elke Heidenreich gesungen und konnte “in der Titelpartie mit einer schönen, in der Höhe leuchtenden Stimme überzeugen”, sendete „Kulturradio rbb“. Auch die 'Frankfurter Rundschau' schrieb: „ Julia Bachmann konnte als Adriana überzeugen“. Die „Bild-Zeitung" feierte sie als „Star-Sopranistin“. Von Februar 2014 bis 2016 war Julia Bachmann Gast am „Theater für Niedersachsen“ in Hildesheim und von 2011-2013 am Schauspielhaus des Staatstheaters Hannover.
Sie sang in Hannover mit „leuchtendem Sopran als Poppea, immer wieder mit verführerischen Farben changierend“ (opernnetz.de) die Hauptrolle in der Oper „Die Krönung der Poppea“ von Monteverdi sowie Lucia in „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti) und Galatea in „Acis und Galatea“ (Händel) in München.

Ihren Diplom-Abschluss Opernsologesang hat Julia Bachmann bei Frau Prof. Richardson-Smith an der Hochschule für Musik in Hannover erworben. Liedgesang studierte Julia Bachmann bei Prof. Jan-Philip Schulze, Justus Zeyen und Christian Schulte; Meisterkurse besuchte sie bei F. Turina, A. le Bozec, I.Gage und N. Shetler. Davor absolvierte sie ein Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Jacobs University Bremen, das sie aufgrund ihres Überspringens zweier Schulklassen bereits im Alter von zwanzig Jahren mit dem Titel "Bachelor of Arts" abschließen konnte.

Julia Bachmann ist Stipendiatin der Musikerförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde wiederholt mit dem „Stipendium der Region Hannover“ sowie dem Yehudi Menuhin - Live Music Now Stipendium ausgezeichnet. Auch die Edelhof-Stiftung sowie die Robert-Bosch-Stiftung förderten sie.
Die Sopranistin ist wiederholte Publikums-Preisträgerin des Festivals „Klassik in der Altstadt“ zur Förderung junger Künstler in Hannover, wiederholte Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang und gewann 2013 den „Most distinguished musician“ Preis beim IBLA-Wettbewerb in Sizilien. Konzerte führten sie nach Italien, Südafrika und bis nach China (Tourneen 2015, 2016, 2017).

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© Julia Bachmann